Februar 2017 | Verbandstag am 17. Mai 2017 in Wien

Die Sitzung des Verbandspräsidiums am 15. Februar 2017 stand zur Gänze im Zeichen des bevorstehenden Verbandstages, der am 17. Mai 2017 in Wien, Arcotel Wimberger, abgehalten wird. Bei diesem Verbandstag werden auch sämtliche Organe des Verbandes und der Verbandsaußenstellen für eine Funktionsperiode von 4 Jahren neu gewählt.

Nach Berichten des Verbandskassiers, Walter Berlakovich, des Vorsitzenden des Aufsichtsrates, Adolf Wannemacher, und des Sprechers der Rechnungsprüfer, Kurt Maierhofer, wurde der Rechnungsabschluss des Jahres 2016 einstimmig beschlossen. Dieser weist Einnahmen und Ausgaben von rund 4 Mio. Euro auf und schließt mit einem leichten positiven Ergebnis von rund EUR 40.000,--. Der Großteil der Einnahmen und Ausgaben besteht aus dem Pachtzins von rund 2,6 Mio. Euro, der von den Unterpächtern einkassiert und zur Gänze an den Grundeigentümer, die ÖBB-Infrastruktur AG, abgeführt wird. Weitere erhebliche Ausgaben sind für Mieten und Betriebskosten der Verbandszentrale und der Verbandsaußenstellen zu verzeichnen, die ebenfalls zum Großteil an die ÖBB-Immobilienmanagement GmbH geleistet werden müssen. Der Voranschlag für das Jahr 2017 orientiert sich am Rechnungsabschluss 2016, wobei Kosten von rund 90.000,-- Euro für den Verbandstag im Mai vorgesehen werden. Unter Berücksichtigung dieser zusätzlichen Ausgaben für den Verbandstag muss das laufende Jahr im Zeichen eines besonders sparsamen Umganges mit den Finanzmitteln gesehen werden, betonte Verbandspräsident Stefan Maschl bei der Bewertung des Jahresergebnisses für das Vorjahr und die Budgetvorausschau für heuer. Wie sich aus dem Zahlenmaterial ergibt besteht der Großteil der Einnahmen aus durchlaufenden Geldern, aus denen der Unterstützungsfonds für Beihilfen nach einem Flächenwiderruf durch die ÖBB gespeist wird. Somit fließen die eingehobenen Mitgliedsbeiträge wieder zu einem erheblichen Teil an die Zweigvereine und deren Mitglieder zurück, während der verbleibende Rest größtenteils für administrative Aufwendungen des Verbandes, insbesondere für die EDV-Ausstattung des Verbandes und der Außenstellen und deren laufende Betreuung, wie etwa auch des neuen Vereinsportals, Verwendung findet. Alles in allem, so der Verbandspräsident, habe der Verband auch im abgelaufenen Jahr sparsamst gewirtschaftet, wofür er allen Mitgliedern des Verbandspräsidiums den Dank für ihre vorbildliche Arbeit aussprach.

Zahlreiche Anträge an den Verbandstag wurden behandelt und werden in der Folge der Antragsprüfungskommission vorgelegt werden. Die Anträge betreffen verschiedene Anliegen der Zweigvereine, wie etwa die Anhebung der Mitgliedsbeitragsanteile für die Zweigvereine, die Erweiterung der Funktionsdauer von bisher 2 Jahre auf 4 Jahre, eine Anhebung der Umschreibgebühr, Änderungen bei der Ehrung von Mitgliedern und ein vermehrtes Service von Zweigvereinen mit der Möglichkeit des ganzjährigen Wohnens. Seitens des Verbandes wird die organisatorische Einbindung der am gleichen Standort befindlichen Verbandsaußenstelle Wien in die Verbandszentrale vorgesehen. Dies vor allem, um einen flexibleren Einsatz der zur Verfügung stehenden Funktionärinnen und Funktionäre zu ermöglichen und dem Umstand Rechnung zu tragen, dass immer größere Betreuungsbereiche in den Bundesländern Wien, Niederösterreich und Burgenland ohne eigenen Zweigverein sind und eine regionale Betreuung in einer angepassten Organisationsform durch den Verband vorgesehen werden muss. 

Umfangreiche Berichte der Verbandsgeschäftsführerin, Frau Brigitte Kail, zur Thematik des Vereinsportals waren ebenfalls Diskussionsthema. Die Verbandsgeschäftsführerin wies eindringlich darauf hin, dass der Datenaustausch zwischen Zweigvereinen, Außenstellen und Verbandszentrale nur dann funktionieren könne, wenn auch die Dateneingabe in den Außenstellen rasch, aktuell und richtig erfolge. Sie ersuchte in diesem Zusammenhang um kontinuierliche Zusammenarbeit aller mit der Datenverarbeitung befassten Stellen der ÖBB-Landwirtschaft. 

Die nächste Sitzung des Präsidiums wird am 19. April 2017 in Wien stattfinden. Hiezu werden auch die Mitglieder der Antragsprüfungs-, Mandatsprüfungs- und Wahlkommission eingeladen werden.

Bei der Präsidiumssitzung (v.l.n.r.): Schriftführer Michael Verderber, Vizepräsident Franz Eder, Präsident Stefan Maschl und Verbandsgeschäftsführerin Brigitte Kail.

Die Mitglieder des Verbandspräsidiums diskutierten ausführlich die Anträge an den Verbandstag.

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