Mai 2017 | 34. Ordentlicher Verbandstag des Verbandes

Neuwahl des Verbandspräsidiums und des erweiterten Präsidiums

Das traditionsreiche „Arcotel Wimberger“ in Wien war Veranstaltungssort des 34. Ordentlichen Verbandsstages des Verbandes der ÖBB-Landwirtschaft, des höchsten Organes des Verbandes. Die Veranstaltung wurde am 17. Mai 2017 den Statuten entsprechend abgehalten. Nahezu 150 ordentliche Delegierte als Vertreter der Zweigvereine aus dem gesamten Bundesgebiet waren der Einladung gefolgt. Verbandspräsident Reg. Rat Stefan Maschl konnte darüber hinaus mit besonderer Freude  auch zahlreiche Ehrengäste aus dem In- und Ausland begrüßen. So überbrachten die partnerschaftlich mit der BBL verbundenen, befreundeten Organisationen der Deutschen Bahn-Landwirtschaft mit Vorsitzendem Karl Born und von Jardinot aus Frankreich mit Präsident Philippe Brunet die besten Grüße ihrer Kleingartenvereinigungen.

Besondere Aufmerksamkeit wurde dem Referat des Vorsitzenden der Gewerkschaft vida, zugleich Vorsitzender des Konzernbetriebsrates der ÖBB-Holding AG, Roman Hebenstreit, zuteil. In eindringlichen Worten ging er auf die aktuell unübersichtliche politische Situation im Lande ein und warnte vor immer wieder kehrenden Absichten politisch Verantwortlicher, die „Zerschlagung der ÖBB“ als politisches Leitbild in den Vordergrund zu stellen. Dass dies naturgemäß auch auf die Grundstücke der BBL Auswirkungen durch einen ungebremsten Verkauf habe würde, sei nicht auszuschließen, so der vida-Vorsitzende. Er forderte daher auf, dies auch in den Zweigvereinen und unter deren Mitgliedern zur Diskussion zu stellen. Die Gewerkschaft vida und der Konzernbetriebsrat werden derartigen Überlegungen jedenfalls mit größtmöglichem Nachdruck entgegentreten, schloss Roman Hebenstreit seinen Appell an die Zweigvereinsfunktionärinnen und –funktionäre.

Für den Grundeigentümer, die Österreichischen Bundesbahnen, überbrachte die Leiterin der Immobilienmanagement GmbH, Standort Wien, Frau Mag. Martina Donauer, die besten Wünsche der Unternehmensleitung und dankte für die gute Zusammenarbeit, die man auch in Zukunft aufrechterhalten werde.

Der Präsident des Zentralverbandes der Kleingärtner Österreichs, Ing. Wilhelm Wohatschek, unterstrich die jahrzehntelange Kooperation des Zentralverbandes mit dem Verband der ÖBB-Landwirtschaft, die viele gemeinsame Aktivitäten zum Vorteil beider Organisationen hervorgebracht habe und betonte, dass man diese im Interesse der Mitglieder beider Organisationen auch in Zukunft gerne weiterführen werde.

In seinem Rechenschaftsbericht über die Jahre 2013 bis 2017 ging Verbandspräsident Reg. Rat Stefan Maschl auf die wichtigsten Ereignisse des Berichtszeitraumes ein. Er stellte mit Befriedigung fest, dass es trotz nicht immer einfachen Verhandlungen gelungen sei, etliche Kleingartenanlagen von der unsicheren Rechtsform des Prekariums in ein Generalpachtverhältnis nach dem Kleingartengesetz überzuführen und damit für die Zukunft rechtlich abzusichern. Damit sei für Grundstücke von rund 1,2 Mio. m² ein Kündigungsverzicht durch die ÖBB erreicht worden, der die Möglichkeit der Errichtung zweckgerechter Infrastruktur bietet. Diesen Weg müsse und werde man im Interesse der zahlreichen Familien, die Kleingärten auf sicherer Rechtsgrundlage auch in Zukunft bewirtschaften wollen, auch weiterhin mit aller Kraft anstreben. Auch die Notwendigkeit zweckgerechter Flächenwidmungen war Thema im Bericht des Verbandspräsidenten.

Präsident Maschl schloss seinen umfangreichen Bericht neben anderen wichtigen Themen mit einem Dank an alle, die der ÖBB-Landwirtschaft in  den vergangenen Jahren bei der Bewältigung ihrer Arbeit mit ihrem Rat und ihrer Hilfe zur Seite gestanden sind und dankte auch den eigenen Funktionärinnen und Funktionären in der Verbandszentrale, den Außenstellen des Verbandes und in den Zweigvereinen.

Besonderer Dank wurde dem langjährigen Leiter der Verbandsaußenstelle Villach, Herbert Ruehs, zuteil. Verbandspräsident Stefan Maschl würdigte seinen langjährigen Einsatz und bedauerte, dass Kollege Ruehs über eigenen Wunsch und aus persönlichen Gründen nicht mehr für eine weitere Funktionsperiode zur Verfügung steht. Er erhielt aus der Hand des Verbandspräsidenten eine Ehrenurkunde und ein Ehrengeschenk.

Der ordentliche Verbandstag wählte statutengemäß auch sein Verbandspräsidium und dessen erweitertes Präsidium für eine Funktionsperiode von 4 Jahren wie folgt einstimmig:

Verbandspräsidium:

Präsident: Reg. Rat Stefan Maschl

Vizepräsident: Zentralbetriebsrat Franz Eder

Verbandsgeschäftsführerin: Brigitte Kail

Kassier: Walter Berlakovich

Assistent des Geschäftsführers/Kassier-Stellvertreter: Walter Panny

Schriftführer: Michael Verderber

Schriftführer-Stellvertreter: Doris Feigl

Regionalleiter: Werner Kroiß

Regionalleiter: Johann Kramar

Leiter der Außenstelle Linz: Alfred Steinke

Leiter der Außenstelle Innsbruck: Walter Trescher

Leiter der Außenstelle Villach: Horst Spitzer

Vorsitzender des Aufsichtsrates: Adolf Wannemacher (beratend).

Darüberhinaus wurde ein erweitertes Präsidium mit Regionalbetreuern gewählt, das die Betreuung der Zweigvereine und jener Bereiche, in denen leider keine Zweigvereinsbildung mehr möglich ist, übernehmen und intensivieren soll.

 

Erweitertes Verbandspräsidium/Regionalbetreuer:

Regionalbetreuer Wien/NÖ/Bgld.:

Gerhard Fasching, Michael Cerny, Harald Urban, Kurt Maierhofer, Gerhard Grundböck, Emanuel Rom, Christoph Müller, Christian Reitbauer, Robert Breinhölder, Karl Nagl, Franz Eder.

Regionalbetreuer Außenstelle Linz:

Karl Falter, Helmut Stelzer.

Regionalbetreuer Außenstelle Innsbruck:

Hermann Pichler, Karl Schett.


Regionalbetreuer Außenstelle Villach:

Franz Reiter, Günther Rotter, Rudolf Heschl.

 

Fachberater: Ernst Böhm.

 

 

Das neu gewählte Verbandspräsdium mit Präsident Reg. Rat Stefan Maschl und dem ausgeschiedenen Außenstellen-Leiter Herbert Ruehs.

Zahlreiche Ehrengäste beim Verbandstag der ÖBB-Landwirtschaft (v.l.n.r.): Schätzmeister Karl F. Wittmann, August Pribil (Bank Austria), LV-Präsident NÖ Reg. Rat Franz Riederer, Frau Mag. Gabriele Bauer (Steuerberatungskanzlei Perfekta), Ing. Wilhelm Wohatschek (Präsident des Zentralverbandes der Kleingärtner Österreichs), Gottfried Winkler (Obmann der Vers. Anstalt für Eisenbahnen und Bergbau), Roman Hebenstreit (Vorsitzender Gewerkschaft vida und Vorsitzender Konzernbetriebsrat ÖBB-Holding AG) sowie ausländische Gäste.

Verbandspräsident Reg. Rat Stefan Maschl bei seinem Bericht.

Vida-Vorsitzender Roman Hebenstreit (Bildmitte) mit seinen engeren Mitarbeitern und Versicherungsanstalts-Obmann Gottfried Winkler (ganz links im Bild).

Unsere Ehrenfunktionäre (v.l.): Willi Braun (Ehrenvorsitzender ASt Innsbruck) und Egon Jäger (Ehrenpräsident des Verbandes).

Sie gaben uns die Ehre ihres Besuches (v.r.): Ing. Wilhelm Wohatschek (Präsident des Zentralverbandes der Kleingärtner Österreich), Frau Mag. Gabriele Bauer (Kanzlei Perfekta), Reg. Rat Franz Riederer (Präsident LV Niederösterreich), August Pribil (Bank Austria)-

vida-Vorsitzender Roman Hebenstreit bei seinem Referat, in dem er die weitergehende Unterstützung für die Anliegen der BBL zusagte. Aufmerksame Zuhörer: Das Verbandspräsidium.

Die Vertreter der Deutschen Bahn-Landwirtschaft.

Und die Gäste aus Frankreich von Jardinot mit Vizepräsident Franz Eder.

Der langjährige Leiter der Außenstelle Villach, Herbert Ruehs, schied aus seiner Funktion.

Aufmerksame Delegierte und Ehrengäste bei den Referaten.

Neben den Neuwahlen war der Beschluss neuer Verbands- und Zweigvereinsstatuten im Mittelpunkt des Verbandstages.

Einige Impressionen vom Verbandstag.

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