Juni 2017 | Konstituierende Sitzung des Präsidiums und des erweiterten Präsidiums

Über Einladung der dortigen Verbandsaußenstelle wurde die konstituierende Sitzung des Präsidiums und des erweiterten Präsidiums in Villach abgehalten und somit nach der Neuwahl beim Verbandstag auch formell die Arbeit aufgenommen. Zu Beginn der Sitzung überbrachte Gemeinderat Ing. Klaus Frei in Vertretung des Villacher Bürgermeisters die herzlichsten Willkommensgrüße. 

In seinem Bericht ging Verbandspräsident Reg. Rat Stefan Maschl auf die nach wie vor bestehende Schwierigkeit ein, geeignete Leute für Funktionärstätigkeiten zu finden. Dies habe zur Einführung von Regionalbetreuern geführt, die dem erweiterten Präsidium angehören. Sollte dieser Zustand weiter anhalten, werde man nicht umhin kommen, auch über andere Verwaltungsformen nachdenken zu müssen, so der Verbandspräsident. Er ging auch auf die bestehenden Unsicherheiten bei Verlassenschaftsangelegenheiten ein, die oftmals nur durch das Einschreiten des Verbandsanwaltes lösbar seien. Deshalb sei es sinnvoll, im Falle von Verlassenschaftsabhandlungen bereits frühzeitig durch die Zweigvereine mit der Verbandsaußenstelle oder dem Verband in Kontakt zu treten, um die weitere Vorgangsweise abzustimmen. Eine diesbezügliche Information wird - so der Präsident - allen Zweigvereinen zukommen.
 
Vizepräsident Franz Eder beleuchtete die momentane politische Lage und die bevorstehende Nationalratswahl. Er schilderte die Möglichkeit, dass der Wahlausgang auch mit großer Wahrscheinlichkeit Auswirkungen auf die BBL haben könnte, weil bestimmte politische Gruppierungen bereits lautstark umfassende Verkaufsabsichten von Bahngrundstücken propagieren und ihnen dabei soziale Belange egal zu sein scheinen.
 
Kassier Walter Berlakovich konnte über eine derzeit "beruhigende" Finanzlage des Verbandes berichten.
 
In den Wortmeldungen von Verbandsgeschäftsführerin Brigitte Kail und den Vertretern der Außenstellen waren die Zahlungsrückstände ein Thema. Die Geschäftsführerin berichtete, dass etwa 4 Prozent der Gesamt-Jahresvorschreibung noch offen seien. Es sei daher die Einhebung einer angemessenen Mahngebühr notwendig, um dem entgegenwirken zu können. Oftmals sei auch bloße Schlamperei beim Ausfüllen von Kontoangaben oder von Zahlscheinen die Ursache, dass der BBL unnötig zusätzlich Kosten entstehen.
 
Es wurde einhellig die Meinung vertreten, dass man bei Zahlungsrückständen nicht lange zuwarten solle, denn es sei nicht tolerierbar, dass manche glauben, sie müssten ihre Zahlungsverpflichtung nicht beachten und auf Kosten der ordnungsgemäß zahlenden Mitglieder unnötige Unkosten verursachen. Deshalb müsse man früher als bisher den Rechtsweg beschreiten, so die Ansicht der Sitzungsteilnehmer.
 
Viel Anklang fand das von Außenstellenvorsitzenden Horst Spitzer und seinen Mitarbeitern bestens organisierte Besuchsprogramm in Villach um Umgebung. Nockalmstraße mit herrlicher Aussicht, Pyramidenkogel und Schifffahrt auf der Drau waren die Highlights, die bei den Mitgliedern des Präsidiums, des erweiterten Präsidiums und deren Begleitpersonen, die man zum Dank für ihre laufende Mitarbeit ebenfalls eingeladen hatte, außerordentliche Eindrücke hinterließen.
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