Dezember 2017 | Verband hielt Jahresabschluss-Sitzung ab

Ehrengäste erwiesen dem Verband ihre Referenz

Der Verband hielt am 13. Dezember 2017 im Wiener Restaurant Amon seine traditionelle Jahresabschluss-Sitzung ab, zu der die Mitglieder des Verbandspräsidiums und des erweiterten Präsidiums erschienen waren. Verbandspräsident Reg. Rat Stefan Maschl konnte dabei als Ehrengäste den Vorsitzenden der Gewerkschaft vida, Roman Hebenstreit - zugleich Vorsitzender des Konzernbetriebsrates der ÖBB-Holding AG - und den Geschäftsführer der ÖBB-Immobilienmanagement GmbH (Vertreter des Grundeigentümers), Mag. Johannes Karner begrüßen. Weitere Gäste waren seitens der ÖBB, Dr. Helmut Nadvornik und Frau Mag. Martina Donauer.

Vida-Vorsitzender Hebenstreit beleuchtete in seinen Grußworten in ausführlicher Form die aktuelle Situation nach der Nationalratswahl des vergangenen Oktober. Er gab seiner Befürchtung Ausdruck, die neue Regierung würde die derzeit bestehende Direktvergabe von Verkehrsdienstleitungen außer Kraft setzen, was direkte Auswirkungen auf die Funktionsfähigkeit und den langfristigen Bestand der ÖBB in der heutigen Form haben könnte. Eingriffe in den Immobilien- und Liegenschaftsbestand der ÖBB würden in weiterer Folge nicht auszuschließen sein. Was dies auch für die ÖBB-Landwirtschaft bedeuten könnte, sei derzeit nicht absehbar. Jedenfalls werde die Gewerkschaft und der Konzernbetriebsrat derartigen Überlegungen und Handlungen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln entgegentreten. Er forderte im Interesse des Weiterbestandes sozialer Einrichtungen der ÖBB zur tatkräftigen Unterstützung im Anlassfall auf.

Verbandspräsident Maschl wies - wie schon wiederholt - auch diesmal mit besonderer Klarheit auf die Notwendigkeit nachvollziehbarer Flächenvergaben in den Zweigvereinen hin, die ab einer Ablöse mit einer Größenordnung von mehr als EUR 11.000,-- durch ein Schätzgutachten eines gerichtlichen beeideten Sachverständigen für das Kleingartenwesen belegbar sein müssen. Des Weiteren ist die Beibringung einer aufrechten Baugenehmigung für zu ablösende Baulichkeiten eine unbedingte Voraussetzung, so Maschl in seinen Worten. Auch seien die noch immer vorhandenen Unschärfen im Flächenabgleich zwischen den Grundstücksverzeichnissen der ÖBB und der ÖBB-Landwirtschaft so rasch als möglich zu beseitigen. Er forderte mit Nachdruck auf, diesen Mangel, wonach noch immer Grundstücksflächen der BBL zugeordnet sind, was oftmals nicht der Realität entspricht, im Hinblick auf die gegebene Haftung, endlich zu beseitigen.

Weitere Berichte von Verbandsgeschäftsführerin Brigitte Kail, Verbandskassier Walter Berlakovich und Aufsichtsratsvorsitzendem Adolf Wannemacher beendeten den Berichtsreigen. In einer nachfolgenden Diskussion kamen auch die Anliegen der Regionalleitungen und Verbandsaußenstellen ausführlich zur Sprache. 

Die überaus informative und diskussionsintensive Jahresabschluss-Sitzung des Verbandes ging mit einem anschließenden Essen und einem noch länger währenden gemütlichen Beisammensein in harmonischer und vorweihnachtlicher Stimmung zu Ende.

Bei der vorweihnachtlichen Sitzung des Verbandes: Schriftf. Michael Verderber, vida-Vorsitzender Roman Hebenstreit, Verbandspräs. Stefan Maschl, Verbandsgf. Brigitte Kail und Vizepräs. Franz Eder (v.l.n.r.).

Interessierte Zuhörer bei den Berichten und den Grußworten.

"Eine schöne Jahresabschluss-Veranstaltung des Verbandes" war die Meinung der Mitglieder des anwesenden Präsidiums und des erweiterten Präsidiums.

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