März 2018 | Zweigverein Pottendorf hielt Hauptversammlung ab

Am 10. März 2018 hielt der Zweigverein 2040 Pottendorf seine Hauptversammlung ab, bei der die neuen Zweigvereinsstatuten erläutert und von den Mitgliedern beschlossen wurden. Als Ehrengäste wurden Herr Bürgermeister Alfredo Rosenmaier von der Stadtgemeinde Ebenfurth, sowie der Regionalleiter für Wien & Bgld., Herr Werner Kroiß, vom Zweigvereinsobmann Emanuel Rom begrüßt. Herr Rosenmaier, der auch Mitglied im Zweigverein Pottendorf ist, dankte für die gute Zusammenarbeit mit den Funktionären und lobte die Mitglieder für ihre sehr schön gestalteten und gepflegten Gärten. In seinem Bericht erläuterte der Obmann die Geschehnisse der vergangenen 2 Jahre, die wegen der Flächenfindung und Zuordnung der Objekt-ID im ehemaligen ZV Mattersburg sehr viel Kraft und Zeit in Anspruch genommen haben.

Gemeinsam mit dem Regionalleiter Werner Kroiß wurden mehrere Mitgliederversammlungen 2016 und 2017 im Zweigverein Mattersburg abgehalten und die Mitglieder um Unterstützung ersucht. Die Beteiligung an diesen Veranstaltungen war sehr gering, das Desinteresse sehr groß. Bis schlussendlich der Zweigverein Mattersburg aufgelöst und die Mitglieder in den Zweigverein 2040 Pottendorf eingegliedert wurden. Der Obmann berichtete auch über die Vereinstätigkeiten, die Herstellung eines Stromanschlusses, den Zuwachs an Mitgliedern, der die Anzahl auf 67 ansteigen ließ. Davon werden 54 Gartenflächen und 47 Acker und Wiesenflächen betreut. Die Erhöhung einer Vereinsumlage von EUR 10,- auf EUR 15,- wurde von den Mitglieder befürwortet. Abschließend wurden alle Anwesenden zu einem Vereinsausflug mit einer möglichen Draisinentour ins Mittelburgenland eingeladen.

Der Regionalleiter berichtete über die nicht immer positive Zusammenarbeit mit den Vertretern des Grundeigentümers. Was vor Jahren mit Handschlag beschlossen wurde, zählt heute nicht mehr. Man denke nur an die ausverhandelten Vertragslaufzeiten von 25, 50 und 80 Jahren. Am Beispiel einer Anlage eines Zweigvereines im 21. Bezirk in Wien sieht man erst die Schwierigkeiten mit dem Grundeigentümer, der seit Jahren die Flächenwidmung „EKLW“ (Möglichkeit des ganzjährigen Wohnens), von der Gemeinde Wien vor Jahren zuerkannt, dadurch ignoriert, dass er einer langfristigen Verpachtung an den Verband der ÖBB-landwirtschaft bisher nicht zugestimmt hat. Der Druck seitens der Gemeinde Wien, einen Kanalanschluss zu errichten, wurde immer größer, bis schlussendlich doch noch ein halbwegs vernünftiges Gespräch mit Vertretern des Grundeigentümers, des Verbandspräsidenten und den Mitgliedern des Zweigvereines zustande kam. Aus derzeitiger Sicht ist nach langwierigen und mühsamen Gesprächen nunmehr eine Einigung auf eine Anpachtung für 50 Jahre vorstellbar. Jedenfalls sind die entsprechenden ÖBB-internen Genehmigungsabläufe nunmehr endlich angelaufen.

Angesprochen wurde auch die Vorgangsweise der Flächenrückgaben, Baubewilligungen, Flächenübergabe an ein neues Mitglied, Bauausführungen im Kleingarten, Fristen für die Gartenrückgabe und, dass jegliche Änderungen (Adresse, E-Mail-Adresse, SEPA-Einzugsermächtingen und Telefonnummern) sofort dem Zweigverein bekannt gegeben werden müssen.

Obmann Rom und seinen FunktionärInnen wurde für weitere 4 Jahre das Vertrauen ausgesprochen. Mit einer 40jährigen Mitgliederehrung wurde die Hauptversammlung beendet.

 

Interessierte Mitglieder bei der Hauptversammlung des Zweigvereins Pottendorf.

Obmann Emanuel Rom bei seinem Bericht.

Regionalleiter Werner Kroiß (r.i.B.) berichtete aktuelle Geschehnisse aus dem Verband und überbrachte den Dank auch für die Übernahme und weitergehende Betreuung der Mitglieder des aufgelösten Zweigvereins Mattersburg.

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