Juli 2018 | Erweitertes Präsidium des Verbandes tagte in Salzburg

Wie schon seit einiger Zeit üblich finden Zusammenkünfte des erweiterten Verbandspräsidiums in periodischen Abständen in verschiedenen Bereichen der Verbandsaußenstellen statt. Diesmal war die Stadt Salzburg und Umgebung vom 25. bis 27. Juni 2018 Tagungsort. Außenstellenleiter Alfred Steinke und Regionalbetreuer Karl Falter hatten die Sitzung samt Rahmenprogramm hervorragend vorbereitet, wofür ihnen Verbandspräsident Reg. Rat Stefan Maschl gleich zu Beginn der Sitzung Dank und Anerkennung aussprach.

Die Sitzung befasste sich ausführlich mit den derzeitigen Geschehnissen auf Bundesebene, insbesondere mit der Arbeitszeitflexibilisierung, deren negative Auswirkungen auch auf die ehrenamtliche Mitarbeit in Vereinen und Organisationen, wie der ÖBB-Landwirtschaft, als durchaus erwartbar angesehen werden kann. "Wenn Menschen länger arbeiten, dann wird wohl oder übel die weniger werdende Freizeit nicht unbedingt Anreiz sein, als Funktionärin oder als Funktionär in der BBL tätig zu sein", so Verbandspräsident Maschl. Schon jetzt sei dieses Problem in vielen Vereinen aktuell und werde sich durch die neue gesetzliche Regelung bestimmt verstärken.

Weitere Themenbereiche waren der Diskussion über den Widerruf der Überlassung von Grundstücken durch den Grundeigentümer gewidmet. Die rechtliche Absicherung verschiedener Grundstücksbereiche auf Grundlage langfristiger Pachtverträge sei weiterhin Ziel des Verbandes, so Reg. Rat Maschl. Gleichzeitig sei der Verband gesprächsbereit, wenn es darum gehe, verschiedene Grundstücke - wie etwa Hausgärten oder landwirtschaftlich nutzbare Flächen - allenfalls durch den Grundeigentümer selbst zu verwalten oder zu verwerten. Eine engere und verständnisvolle Zusammenarbeit zwischen Grundeigentümer und Grundstücksverwalter wurde jedenfalls von den Sitzungsteilnehmern nachdrücklich eingemahnt, insbesondere auch bei der Abstimmung zwischen den Grundstücksverzeichnissen der ÖBB und jenen der ÖBB-Landwirtschaft, die noch immer wesentliche Differenzen aufweisen, was immer wieder zu Unstimmigkeiten (zum Beispiel bei der Entfernung von Bepflanzungen) Anlass gibt. 

Weiters wurden Fragen zur neuen Datenschutzgesetznovelle und deren Umsetzung, sowie der gesamte Bereich der elektronischen Datenverarbeitung, insbesondere der Zugriff auf das Zweigvereinsportal durch die Zweigvereinsverantwortlichen und verschiedene Abrechnungsmodalitäten ausführlich durch die Verbandsgeschäftsführerin, Frau Brigitte Kail, erläutert. Ein Problem stelle die sich zunehmend verschlechternde Zahlungsmoral von Mitgliedern dar, die dem Verband hohe Kosten und zusätzlichen Arbeitsaufwand bescheren. Hier wurde die verstärkte Mitarbeit der Zweigvereine eingemahnt.

Im Rahmen des hervorragend organisierten Besuchsprogrammes wurden neben der Stadt Salzburg auch eine Besichtigung des "Kehlsteinhauses" oberhalb von Berchtesgaden und eine Schiffsfahrt auf dem Königssee nach St. Bartholomä vorgenommen. Den Abschluss bildete am letzten Tag ein Besuch des beeindruckenden Salzburger Freilichtmuseums in Großgmain.

 

Viele Probleme wurden in kleinem Kreis diskutiert.

Die Gastfreundschaft in Salzburg wurde allgemein gelobt.

Ein mühsamer Aufstieg zum Kehlsteinhaus wurde bewältigt.

Man genoss die Schifffahrt am Königssee in Bayern.

Eine Fahrt mit dem "Bummelzug" durch das Salzburger Freilichtmuseum erfreute alle.

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