Dezember 2018 | Jahresabschluss der ÖBB-Landwirtschaft in der ÖBB-Konzernzentrale

Einen nicht alltäglichen Ort für seine Jahresabschluss-Sitzung hatte diesmal das erweiterte Verbandspräsidium mit der Konzernzentrale der ÖBB-Holding AG am Wiener Hauptbahnhof gewählt. Verbandspräsident Reg. Rat Stefan Maschl konnte dabei -  neben den Delegierten - seitens der ÖBB den Prokuristen der ÖBB-Immobilienmanagement, Dr. Helmut Nadvornik, und die Leiterin des Standortes Wien der Immo-GmbH, Frau Mag. Martina Donauer, mit besonderer Freude begrüßen.

Die Vertreter der ÖBB sprachen dabei Worte des Dankes an die ÖBB-Landwirtschaft für deren Arbeit im zu Ende gehenden Jahr aus. Sie vergaßen dabei auch nicht, auf den Wert der ÖBB-Landwirtschaft als Landschaftspfleger für weite Bereiche der Bahngrundstücke hinzuweisen und unterstrichen auch die wirtschaftliche Bedeutung für das Unternehmen ÖBB durch die Zahlung eines namhaften Pachtentgeltes. "Die Sozialleistung ÖBB-Landwirtschaft wird auch weiterhin einen bedeutsamen Stellenwert nicht nur für die ÖBB, sondern darüber hinaus auch für viele Bereiche in unserer Gesellschaft haben", so Dr. Nadvornik in seinen Grußworten.

Verbandspräsident Maschl gab einen umfassenden Überblick über die Geschehnisse des zu Ende gehenden Jahres. Er wies darauf hin, dass es trotz "schwieriger Rahmenbedingungen" gelungen sei, der ÖBB-Landwirtschaft als wichtiger sozialer Maßnahme für Tausende von Familien auch weiterhin jenen Stellenwert zu sichern, der ihr im Umfeld des Grundeigentümers ÖBB zusteht. Auf diesem Weg wolle man im Zusammenwirken mit den Österreichischen Bundesbahnen als Grundeigentümer und dem Konzernbetriebsrat der ÖBB auch künftig weiterschreiten, so der Verbandspräsident. Weitere wichtige Themen seines Berichtes waren die erfolgreiche Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung. Hiefür habe man auch den Zweigvereinen umfassende Informationen zukommen lassen. Präsident Maschl appellierte an die Verantwortlichen der Zweigvereine, die ordnungsgemäße Nutzung der überlassenen Grundstücksflächen laufend und intensiv zu überwachen, um die im Grundlagenvertrag mit den ÖBB übernommenen Haftungsauflagen für die Ordnungsmäßigkeit der Grundstücke auch erfüllen zu können. Abschließend stellte er nachdrücklich fest, die ÖBB-Landwirtschaft wolle und werde auch künftig ein starker Vertreter der Interessen ihrer 11.500 Mitglieder sein und weiterhin von vollen Einsatz und sozialem Engagement tätig sein.

Vizepräsident Franz Eder, zugleich Zentralbetriebsrat der ÖBB-Infrastruktur AG, ging in seinem Bericht auf die Bedeutung der ÖBB-Landwirtschaft für die Gewerkschaftsbewegung und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens ein. Für viele Kolleginnen und Kollegen, auch für jene, die die Bahn dringend auch in Zukunft benötigen werde, stelle der Erholungs- und Freizeitraum der Kleingärten ein wichtiges Element dar. Er sehe seine Funktion in der ÖBB-Landwirtschaft auch maßgeblich als Bindeglied zwischen der Organisation und den Interessensvertretungen, Gewerkschaft vida und Betriebsratskollegium, so Eder. Die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit habe ganz wesentlich zu einer erfolgreichen Entwicklung der ÖBB-Landwirtschaft beigetragen.

Berichte von Verbandskassier Walter Berlakovich, dessen Stellvertreter Walter Panny, Geschäftsführerin Frau Brigitte Kail und Aufsichtsratsvorsitzendem Adolf Wannemacher ergänzten die ausführliche und erfolgreiche Jahresbilanz des Verbandes. Mit einem Dank an die Leiter der Verbandsaußenstellen in Linz, Innsbruck, Villach, Alfred Steinke, Walter Trescher und Horst Spitzer, sowie die beiden Regionalleiter für Wien und Niederösterreich. Werner Kroiß und Johann Kramer und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ging die Jahresabschluss-Sitzung des Verbandes mit einem stimmungsvollen Beisammensein zu Ende. 

Das Tagespräsidium beim Jahresabschluss in der ÖBB-Konzernzentrale am Wiener Hauptbahnhof.

Ein besonderer Höhepunkt war die Ehrung langjähriger Funktionäre der ÖBB-Landwirtschaft.

Außenstellenleiter Innsbruck, Walter Trescher (r.i.B.), erhielt aus der Hand von Verbandspräsident Stefan Maschl für 30-jährige Funktionärstätigkeit eine Ehrenurkunde und ein Ehrengeschenk.

Dr. Helmut Nadvornik und Frau Mag. Martina Donauer überbrachten die Grüße der ÖBB an die ÖBB-Landwirtschaft.

Mitglieder des erweiterten Verbandspräsidiums.

Mitglieder des erweiterten Verbandspräsidiums.

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