Petersilie setzen für Anfänger: 5 Tipps, damit’s gelingt

17.02.2023 |

Petersilie ist ein Klassiker unter den Kräutern – nicht nur im Kräuterbeet, sondern auch am Balkon und natürlich in der Küche. Schon im späten Winter kann man sie am Fensterbrett großziehen, ins Freie wandern können die Pflanzen ab April. Hier sind fünf Tipps, damit das Setzen, Pflegen und Ernten gut gelingt.

Die Petersilie wird in Europa schon seit mehr als 400 Jahren zum Würzen von Speisen verwendet und besticht vor allem mit ihrem hohen Vitamin-C-Gehalt. Petersilie setzen ist einfach – und wenn auch die Aussaat eine Geduldsprobe ist, so kann man damit schon im Winter beginnen und das ganze Jahr über gesunde, wohlschmeckende Blätter ernten. Hier sind fünf schnelle, leicht umzusetzende Tipps, mit denen Sie verhindern, dass sich die Petersilie gelb verfärbt, einrollt oder anderweitig schlecht entwickelt.

  1. Aussaat

Petersilie können Sie schon im späten Winter am Fensterbrett säen. Ins Freie können Sie die großgezogenen Pflanzen ab April setzen, allerdings sollte es schon relativ warm sein und nicht mehr frieren. Wenn dies der Fall ist, kann man die Samen auch direkt draußen säen: Dazu einfach eineinhalb Zentimeter tief in die Erde drücken. Wer sich an großgewachsenen Pflanzen erfreuen möchte, sollte zwischen den Saatreihen etwa 25 cm Platz lassen. Die Petersilie braucht nach der Aussaat ein paar Wochen, bis sie sich zeigt.

  1. Standort

Die Petersilie stammt aus Südosteuropa und hat es entsprechend gern warm. Sie wächst gut an sonnigen oder halbschattigen Plätzen. Ihren Erdboden bevorzugt sie recht locker und durchlässig, verkrustete Böden sollten vermieden werden.

  1. Pflanzen-Nachbarn

Die Petersilie ist ein Doldenblütler und verträgt sich nicht mit ihresgleichen. Gut eignen sich als Beetnachbarn Radieschen, Mangold, Spinat oder Tomaten. Karotten und Kopfsalat sollten hingegen nicht neben die Petersilie gepflanzt werden.

  1. Gießen und pflegen

Die Petersilie gehört zu den durstigen Küchenkräutern – sie will regelmäßig gegossen werden, sodass ihr Boden immer gleichmäßig befeuchtet ist. Auf Staunässe und harte Böden reagiert sie jedoch empfindlich. Ansonsten ist die Petersilie recht anspruchslos. Eine Düngung des Bodens ist nicht notwendig, ein wenig Komposterde im Beet schadet jedoch nicht.

  1. Ernten und aufbewahren

Nichts ist einfacher als das: Um die Petersilie zu ernten, einfach mit Messer oder Schere abschneiden oder die Blätter einfach mit den Händen abzupfen. Frische Blätter liefert die Petersilie schon ab dem späten Frühling. Sie sind bis zur Blüte (die im zweiten Jahr erfolgt) verwendbar. Am gesündesten und schmackhaftesten ist die Petersilie frisch und roh – sie kann zur Aufbewahrung aber auch eingefroren werden.

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