16.02.2024 |
Schon Ende Februar beginnt die Gartensaison: Denn jetzt können Sie mit der Aufzucht der ersten Gartenpflanzen beginnen. Wie das auch schon mit den kleinsten Gärtner:innen gelingt, können Sie hier nachlesen.
Selbst angebaut schmeckt's am besten - besonders, wenn man dem Obst und Gemüse von Anfang an beim Wachsen zusehen kann. Mitzuverfolgen, wie aus einem kleinen Samen eine früchtetragende Pflanze wird, ist für Kinder besonders spannend. Dafür braucht es für den Anfang bloß Saatgut, kleine Gefäße und etwas Erde.
Ob Blumen in hübschen Farben, süße Beeren oder buntes Gemüse: Die Auswahl für kleine Gärtner:innen ist groß. Je kleiner das Kind, umso größer sollte der Samen sein: Denn mit Kürbis- und Sonnenblumenkernen können Kinderhände einfacher hantieren, als mit kleinen Erdbeersamen. Und auch das spätere Umsetzen fällt dank der kräftigeren Stängel und Wurzeln leichter. Gurken und Tomaten, Zucchini und Paprika, Salate und Mangold sind einige kindgerechte Gemüsesorten, die schon ab Ende Februar großgezogen werden können. Aber auch Andenbeeren, Kapuzinerkresse, Ringel- und Sonnenblumen eignen sich bestens.
Tipp: Für die Aussaat brauchen Sie nicht eigens Gefäße oder Anzuchttöpfchen zu kaufen. Sie können für kleine Samen auch leere Eierkartons, Klopapierrollen oder Joghurtbecher verwenden.
1. Geben Sie zunächst die Erde - am besten spezielle Aussaaterde kombiniert mit etwas Kompost-Erde - in die Pflanzgefäße.
2. Jetzt kommen die Samen in die Erde: Große etwa einen Zentimeter in die Erde drücken, kleinere nur mit einer dünnen Schicht Erde bedecken.
3. Nun gut eingießen! Verwenden Sie eine Gießkanne mit feiner Brause, um die Samen nicht wieder hinauszuschwemmen.
4. Stellen Sie die Pflanzen an einen warmen, hellen Ort - sie fühlen sich bei rund 20 Grad auf der Fensterbank am wohlsten.
5. Nun kommt die Geduldsprobe: Die ersten Stängel und Blätter lassen sich manchmal schon nach wenigen Tagen blicken. Nach zwei bis drei Wochen sollten sie schon gut gewachsen sein und feste Wurzeln haben. Während der Wartezeit können die kleinen Gärtner:innen immer wieder gießen.
6. Jetzt sollten die Setzlinge in größere Gefäße wandern. Dafür die Wurzeln vorsichtig aus der Erde lösen. Sind mehrere Pflanzen in einem Töpfchen, die Wurzeln vorsichtig voneinander trennen.
7. In den größeren Gefäßen können die Pflanzen nun in Ruhe weiterwachsen: Bis es im Mai - wenn es auch in der Nacht nicht mehr fröstelt - endlich ins Freie geht.
Fotos: © torftrottel.at